Hattert auf Erfolgskurs
Hattert. Die SPD Arbeitsgemeinschaft unter der Leitung von Beate Salzer war wieder einmal zu Gast in einer der Ortsgemeinden in der VG Hachenburg. Diesmal führte der Weg nach Hattert wo die Sozialdemokraten von Ortsbürgermeister Heribert Hommel, Ratsmitgliedern und Vereinsvertretern begrüßt wurden.
Anstelle eines Rundganges durch das große Dorf wurden einige zukunftsweisende Projekte in Augenschein genommen.
Heribert Hommel konnte den Gästen berichten, dass die Gemeindefinanzen durch überlegte Gemeindepolitik als überaus gut bezeichnet werden könnten. Die derzeit gute Finanzlage sei durch Investitionen mit Augenmaß in der Vergangenheit herbeigeführt worden. Aber auch die geplanten Maßnahmen lassen sich ohne Kreditaufnahmen realisieren.
Bürgermeister Peter Klöckner lobte die Haushaltspolitik von Heribert Hommel und sicherte auch für die Zukunft seine Unterstützung zu.
Zunächst galt es jedoch, dass Neubaugebiet „Am Hanggarten“ in Augenschein zu nehmen. Die SPD’ler waren von der Lage begeistert und freuten sich über die Aussagen, dass die Grundstücke zu familienfreundlichen Preisen verkauft werden sollen. Damit so Egon Müller, Bürgermeister - Kollege aus Mörsbach wird es möglich sein, junge Familien an die Gemeinde zu binden.
Die Landratskandidatin der SPD Dr. Tanja Machalet lenkte Ihre Betrachtungen auf den demografischen Wandel und sah es als notwendig an Investitionen für Jung und Alt zu tätigen.
Dies unterstützte die SPD Vorsitzende aus Hattert Helga Schneider mit Ihrem Vorschlag in Hattert einen kommunalen Jugend – und Seniorentreff zu schaffen. Durch Kauf eines freiwerdenen Objektes oder durch einen Neubau sei es möglich in Hattert das zu verwirklichen, was sonst zu den Angeboten einer Stadt gehöre. Beigeordneter Horst Johanntokrax ergänzte, dass ein so großes Dorf wie Hattert durchaus in der Lage sei, mit einem solchen Projekt die Infrastruktur zu verbessern. Gerade den Älteren und Jüngeren im Dorf sei man verpflichtet. Auch schlug er vor, die gemeindlichen Einrichtungen auf Energieverbräuche zu untersuchen und sinnvolle Maßnahmen miteinander zu koordinieren. Beate Salzer sicherte für das „Mehrgenerationen-Haus“ Projekt Ihre Unterstützung zu. Zusammen mit Minister Hering soll in Kürze über das Modellvorhaben gesprochen werden.
Bürgermeister Peter Klöckner schlug in dem Zusammenhang vor, das alte Dorferneuerungskonzept fortzuschreiben und eine Dorfmoderation zu beantragen. Hohe Zuschüsse des Landes und der VG machen es möglich, zusammen mit der gesamten Dorfgemeinschaft eine Zukunftsplanung durchzuführen. Damit würden in Hattert die Weichen auf Zukunft gestellt.
Bürgermeister Heribert Hommel berichtete, dass man sich schon intensiv mit der Thematik auseinandergesetzt habe und in den nächsten Wochen konkrete Beschlüsse gefasst werden sollen. Dabei soll auch das Ehrenamt generell und der Sport Berücksichtigung finden.
Ebenso strebe man auf Ebene der kommunalen Kindergartenträger in der VG an, einheitliche Standards
bei den Kindergartenangeboten zu schaffen. So werde zB: im Hachenburger Kinderhaus allen Kindern Musikunterricht und eine Fremdsprache ohne Zusatzkosten angeboten und auch das Mittagessen koste die Eltern nur einen Euro. Auch die Einrichtung einer Dorfbücherei helfe das dörfliche Leben zu stärken, so Helga Schneider.
Kritisiert wurde allerdings, dass die Kreisstraßen zum Bahnhof und nach Hachenburg in einem sehr schlechten Zustand sind. Helga Schneider verwies auf Ihr Schreiben an den Kreis, baldmöglichst eine Ausbesserung vorzunehmen. Der jetzige Zustand sei untragbar.
In angeregter Runde verblieben die Gastgeber und Besucher noch lange in Hattert und die SPD’ler verabschiedeten sich mit der Zusicherung stets für die Belange der Ortsgemeinde „da zu sein.“
Kommunales