Hendrik Hering: 1 Millionen Euro für die Sanierung der Nisterbrücke stehen bereit!

Pressemitteilung

Wäller Kulturdenkmal bei Marienstatt kann ab 2016 wieder hergerichtet werden

Aufatmen in Marienstatt. Das einzigartige Wahrzeichen des Westerwalds, das wahrscheinlich jedes Kind in unserer Heimat kennt und das auf keiner Werbung über den Westerwald fehlen darf, ist in die Jahre gekommen. Die Brückenpfeiler sind stark unterspült und der Wasserabfluss von der Brücke ist nicht gewährleistet. Dies hat zur Folge, dass sich das Bauwerk mit Wasser vollgesogen hat. Hierdurch ist es sehr anfällig für alle Arten von Schädigungen, die durch Wasser oder Frost entstehen können. „Hier ist schnellstmöglicher Handlungsbedarf“, befand Hendrik Hering bereits bei einem Besuch im Jahr 2013. „Wir werden versuchen, die Sanierungskosten, die schnell einen hohen sechsstelligen Betrag erreichen können, im Haushalt des Landes Rheinland-Pfalz, das zudem auch Miteigentümer der Brücke ist, unterzubringen“, ergänzte Hendrik Hering diese Feststellung damals.

Der Zustand der Brücke hat sich seither nicht verbessert. Die Verbandsgemeinde Hachenburg hat, neben der Einholung der notwendigen Gutachten auch mit 36.000€ Eigenmitteln provisorisch die Pfeiler gesichert.„Wir wollen alles dafür tun, dass diese Brücke, die zweifelsfrei für unsere Heimat identitätsstiftend ist, erhalten bleibt“, sagte Peter Klöckner, Bürgermeister der VG Hachenburg. Auch Friedrich Esser vom Forum Marienstatt hatte bereits in den Forums-Informationen seine Mitglieder über den Zustand der Brücke informiert.

Jetzt konnte Hering vor Ort berichten, dass er sein Versprechen einhalten kann. „Es ist mir gelungen, das Land davon zu überzeugen, nun 1 Mio. € im Haushalt 2016 zur Verfügung zu stellen um die Brücke von Grund auf zu sanieren. Jetzt kann der Startschuss für Planungen und Ausführung durch die Landesbehörden erfolgen.“ Neben Klöckner und Esser zeigte sich vor Allem Abt Andreas Range erleichtert von dieser guten Nachricht aus Mainz. „Die Zusammenarbeit zwischen dem Land und unserer Abtei ist sehr gut. Das Land hat in Marienstatt immer bewiesen, dass der Gebäudekomplex aus Abtei, Kirche und Schule einen hohen Stellenwert genießt“, so Abt Andreas. „Mit der Sanierung der Nisterbrücke kann man von einem schönen Abschluss der außen sichtbaren Sanierungen sprechen wenngleich es noch genug in den Gebäuden zu tun geben wird“, so der Abt weiter, der dabei auf die einzigartige Treppenanlage im Kloster verwies, die einer Sanierung bedarf.

Das Land hat in den letzten zwanzig Jahren weit über 15 Millionen Euro in Marienstatt investiert. Der Löwenanteil von 9 Millionen Euro floss dabei in die Sanierung der im Besitz des Landes befindlichen Kirche und eines Teils des Klosters. Die weiteren Beträge wurden aufgewandt um die Schule zu erweitern, das Ganztagsgymnasium einzrichten und die Anlagen zu attraktivieren. 

 

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